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Konformitätsdokument

Als kommerzielle Serviceplattform für Unternehmenskunden hat diese Plattform drei zentrale Dokumente zur Einhaltung der Vorschriften erstellt: die „Nutzervereinbarung“, die „Plattform-Transaktionsregeln“ und die „Kundendienststandards“. Diese Dokumente dienen der Standardisierung der Plattformabläufe, der Klärung der Rechte und Pflichten zwischen Plattform und Nutzern sowie der Gewährleistung von Transaktionssicherheit und Kundendienstqualität. Die Anleitung auf dieser Website soll Nutzern helfen, die Kerninhalte, Anwendungsfälle und wichtigsten Hinweise der einzelnen Dokumente schnell zu verstehen. Vor der Nutzung der Plattformdienste sollten Nutzer die drei Dokumente sorgfältig lesen und vollständig verstehen. Mit der Nutzung der Plattformdienste erklären sich die Nutzer mit den Bestimmungen dieser Dokumente einverstanden.

I.《Nutzervereinbarung》

Die „Nutzervereinbarung“ ist das grundlegende Rechtsdokument für die Begründung einer Nutzungsbeziehung zwischen dieser Plattform und ihren Nutzern. Sie regelt Kernpunkte wie Leistungserbringung, Rechte und Pflichten, Vertragsänderungen und -beendigung und dient als grundlegende Richtlinie für die Zusammenarbeit beider Parteien. Der Kerninhalt wird im Folgenden erläutert:

(1) Vertragsgegenstand und Leistungsumfang

  1. Vertragsgegenstand: Die beiden Vertragsparteien sind der Betreiber dieser Plattform und der Nutzer (d. h. das Unternehmen, das sich registriert und die Dienste dieser Plattform nutzt). Der Nutzer muss bestätigen, dass er über die erforderliche Geschäftsberechtigung verfügt und zivilrechtlich haftbar gemacht werden kann.
  2. Leistungsinhalte: Definieren Sie klar die Kernleistungen, die diese Plattform den Nutzern bietet, einschließlich, aber nicht beschränkt auf die Anzeige von Produktinformationen, die Vermittlung von Geschäftsanfragen, die Auftragsvermittlung, die Unterstützung bei Transaktionsprozessen, die Koordination des Kundendienstes und andere kommerzielle Dienstleistungen; Gleichzeitig verdeutlichen Sie die Grenzen der Dienstleistungen der Plattform, d. h. die Plattform bietet lediglich Serviceunterstützung für die beiden an der Transaktion beteiligten Parteien und beteiligt sich nicht direkt an kommerziellen Transaktionen zwischen Nutzern.

(2) Kernrechte und -pflichten der Nutzer

  1. Kernrechte: Nutzer haben das Recht, Produktinformationen einzusehen, Anfragen zu stellen, an Transaktionen teilzunehmen, den Kundendienst der Plattform in Anspruch zu nehmen und Anregungen oder Beschwerden zu den Plattformdiensten über die Plattform abzugeben. Sie haben das Recht, die Plattform aufzufordern, die erhobenen Nutzerdaten vertraulich zu behandeln (Einzelheiten hierzu finden Sie in der „Datenschutzrichtlinie“).
  2. Kernpflichten: Nutzer sind verpflichtet, wahrheitsgemäße, genaue und vollständige Unternehmensinformationen (z. B. Gewerbeschein, Sozialversicherungsnummer usw.) sowie Geschäftskontaktdaten anzugeben. Sie müssen ihr Plattformkonto und Passwort sicher aufbewahren und für alle Transaktionen über ihr Konto verantwortlich sein. Sie müssen alle Gesetze, Verordnungen und die relevanten Regeln der Plattform einhalten. Die Nutzung der Plattform für betrügerische Transaktionen, Geschäftsbetrug, die Verletzung von Rechten an geistigem Eigentum Dritter oder andere illegale, nicht konforme oder unethische Geschäftspraktiken ist untersagt. Die vereinbarten Transaktionsverpflichtungen müssen erfüllt werden, um eine reibungslose Abwicklung der Transaktionen zu gewährleisten.

(3) Kernrechte und -pflichten der Plattform

  1. Kernrechte: Die Plattform behält sich das Recht vor, die Qualifikationen der Nutzer und die von ihnen veröffentlichten Informationen zu überprüfen und gegen nicht konforme Informationen oder Verhaltensweisen vorzugehen (z. B. Löschung von Informationen, Sperrung von Konten usw.). Die Plattform behält sich außerdem das Recht vor, die Nutzungsbedingungen bei Bedarf für Geschäftszwecke anzupassen (Änderungen werden, wie vereinbart, veröffentlicht). Wir behalten uns ferner das Recht vor, relevante Nutzerdaten im gesetzlich zulässigen Rahmen zu erheben und zu nutzen, um den sicheren Betrieb der Plattform zu gewährleisten.
  2. Kernverpflichtungen: Die Plattform muss den Nutzern ein stabiles und sicheres Service-System bereitstellen, um deren ordnungsgemäße Nutzung der Plattformdienste zu gewährleisten. Die erhobenen Nutzerdaten sind streng zu schützen und dürfen ohne Genehmigung weder offengelegt noch missbraucht werden. Die Plattform ist berechtigten Anliegen der Nutzer (z. B. Anfragen, Beschwerden, Streitbeilegung) zeitnah zu bearbeiten, den Handelsbetrieb auf der Plattform fair und unparteiisch aufrechtzuerhalten und die legitimen Rechte und Interessen der Nutzer zu wahren.

(4) Wirksamkeit, Änderung und Beendigung des Vertrags

  1. Wirksamkeitsbedingungen: Die Vereinbarung tritt mit Abschluss der Plattformregistrierung durch den Nutzer oder der ersten Nutzung der Plattformdienste in Kraft und ist für beide Parteien rechtsverbindlich.
  2. Änderung der Nutzungsbedingungen: Die Plattform kann die Nutzungsbedingungen entsprechend Gesetzes- und Verordnungsänderungen, Anpassungen des Geschäftsmodells und anderen Gegebenheiten überarbeiten. Die geänderten Nutzungsbedingungen werden öffentlich auf der Startseite der Plattform, in Pop-up-Fenstern in den Benutzerkonten usw. veröffentlicht. Die Veröffentlichungsfrist beträgt mindestens sieben Werktage und die geänderten Bedingungen treten nach deren Ablauf in Kraft. Sollten Benutzer den geänderten Bedingungen nicht zustimmen, müssen sie die Nutzung der Plattformdienste unverzüglich einstellen und ihre Konten löschen.
  3. Kündigung des Vertrags: Nutzer können die Löschung ihres Kontos und die Beendigung des Vertrags selbst beantragen. Bei schwerwiegenden Verstößen, insbesondere bei der Verletzung der Kernpflichten des Vertrags, und bei Weigerung, das Verhalten zu korrigieren, ist die Plattform berechtigt, den Vertrag zu kündigen und das Konto des Nutzers zu sperren oder zu löschen. Nach Beendigung des Vertrags sind beide Parteien weiterhin zur Erfüllung ihrer ausstehenden Zahlungsverpflichtungen verpflichtet (z. B. Begleichung offener Rechnungen und Abwicklung laufender Transaktionen).

II. 《Plattformhandelsregeln》

Die „Plattform-Handelsregeln“ regeln den gesamten Transaktionsprozess innerhalb der Plattform (von Anfragen und Kursangeboten über Auftragserteilung, Zahlungen und Ausführung bis hin zum Abschluss) und legen die Betriebsnormen, Verantwortlichkeiten und Streitbeilegungsverfahren für beide an der Transaktion beteiligten Parteien fest. Sie bilden die Grundlage für einen reibungslosen Transaktionsablauf. Der Kerninhalt wird im Folgenden erläutert:

(1) Transaktionsbedingungen und Qualifikationsanforderungen

  1. Anwendungsbereich: Diese Regel gilt für alle kommerziellen Transaktionen, die auf dieser Plattform initiiert und abgeschlossen werden, einschließlich gängiger Transaktionsarten wie Spot-Transaktionen und kundenspezifische Produkttransaktionen.
  2. Qualifikationsprüfung: Vor der Teilnahme an Transaktionen auf der Plattform müssen Nutzer eine Unternehmensqualifikationszertifizierung abschließen (Einreichung von Unterlagen wie Gewerbeschein und Vollmacht), um sicherzustellen, dass sie die entsprechenden Transaktionsvoraussetzungen erfüllen (z. B. Zahlungsfähigkeit des Käufers und Leistungsfähigkeit des Lieferanten). Die Plattform behält sich das Recht vor, stichprobenartige Überprüfungen der Nutzerqualifikationen durchzuführen. Nutzer, die die Voraussetzungen nicht erfüllen oder falsche Angaben machen, sind von der Teilnahme an Transaktionen ausgeschlossen.

(2) Regeln für den gesamten Transaktionsprozess

  1. Anfrage- und Angebotsphase: Nutzer können über die Funktion „Anfrage“ auf der Plattform Beschaffungsanfragen an Lieferanten stellen. Die Anfrage sollte die wichtigsten Anforderungen wie Produktname, Spezifikation, Menge und Lieferzeit klar darlegen. Nach Eingang der Anfrage erstellt der Lieferant innerhalb der vereinbarten Frist (in der Regel 24 bis 48 Stunden) ein transparentes Angebot. Dieses Angebot sollte wichtige Informationen wie den Einzelpreis des Produkts, die Mindestbestellmenge, den Lieferzyklus, die Zahlungsmethode und die Übernahme der Frachtkosten enthalten. Die Gültigkeitsdauer des Angebots ist vom Lieferanten deutlich anzugeben. Während der Gültigkeitsdauer kann das Angebot nicht nach Belieben geändert werden. Nach Ablauf der Gültigkeitsdauer verliert das Angebot automatisch seine Gültigkeit.
  2. Auftragserteilung und -bestätigung: Nach Bestätigung des Angebots durch den Käufer kann über die Funktion „Auftragserteilung“ auf der Plattform eine Bestellung erstellt werden. Die Bestelldaten müssen mit dem Angebotsinhalt übereinstimmen. Nach Auftragserteilung muss der Käufer die Bestellung innerhalb der vereinbarten Frist (in der Regel 24 Stunden) bestätigen. Sobald der Lieferant die Bestätigung erhalten hat, tritt die Bestellung in Kraft. Sollten die Bestelldaten fehlerhaft sein, können beide Parteien eine Korrektur vereinbaren. Die Änderung ist jedoch erst nach Bestätigung durch die jeweils andere Partei wirksam.
  3. Zahlungs- und Leistungsphase: Der Käufer leistet die Zahlung gemäß der im Auftrag vereinbarten Zahlungsart (z. B. Überweisung, Akkreditiv, Anzahlung + Restzahlung etc.) und innerhalb der angegebenen Frist. Erfolgt die Zahlung nicht fristgerecht, wird der Auftrag automatisch ungültig. Entsteht dem Lieferanten dadurch ein Schaden, haftet der Käufer entsprechend. Nach Zahlungseingang erfüllt der Lieferant seine Lieferverpflichtung gemäß der im Auftrag vereinbarten Lieferzeit, dem Lieferort und der Transportart und übermittelt dem Käufer gleichzeitig die Frachtbriefnummer, die Packliste und weitere Leistungsnachweise. Kann die Ware während der Vertragserfüllung nicht fristgerecht geliefert werden, benachrichtigt der Lieferant den Käufer mindestens drei Werktage im Voraus und bespricht mit ihm eine Lösung.
  4. Abnahme- und Abschlussphase: Nach Warenerhalt hat der Käufer die Abnahme innerhalb der vereinbarten Frist (in der Regel 3 bis 7 Werktage; bei Sonderanfertigungen kann dies gesondert vereinbart werden) vorzunehmen. Die Abnahmekriterien richten sich nach den in der Bestellung festgelegten Produktspezifikationen und Qualitätsanforderungen. Bei erfolgreicher Abnahme bestätigt der Käufer die Transaktion auf der Plattform mit dem Status „Abgeschlossen“. Bei Qualitätsmängeln oder Abweichungen von den Spezifikationen ist der Lieferant und die Plattform umgehend zu informieren; die Bestätigung der Transaktion wird in diesem Fall zurückgezogen.

(3) Verbotene Handelsaktivitäten und Haftung für Vertragsverletzungen

  1. Verbotene Verhaltensweisen: Nutzern ist es strengstens untersagt, auf der Plattform falsche Transaktionen durchzuführen (z. B. Bestellungen ohne tatsächliche Transaktionsabsicht aufzugeben, Bestellungen zu manipulieren), kommerziellen Betrug zu begehen (z. B. Lieferanten, die gefälschte oder minderwertige Produkte anbieten, Käufer, die Zahlungen böswillig verzögern), Preise böswillig zu senken oder zu erhöhen sowie Geschäftsgeheimnisse der anderen Partei preiszugeben (z. B. Angebote, Bestellinformationen) usw.
  2. Haftung bei Vertragsbruch: Zahlt der Käufer nicht fristgerecht, ist er zur Zahlung einer vereinbarten Vertragsstrafe verpflichtet (üblicherweise ein bestimmter Prozentsatz des überfälligen Betrags pro Tag). Liefert der Lieferant die Ware nicht fristgerecht, stellt er mangelhafte Ware bereit oder verweigert er die Vertragserfüllung, ist er für die Rücksendung, den Umtausch und den Ersatz von Schäden etc. verantwortlich. Kann eine Transaktion aufgrund eines Vertragsbruchs einer Partei nicht abgeschlossen werden, hat die vertragsbrüchige Partei der nicht vertragsbrüchigen Partei ihre direkten Schäden (z. B. Frachtkosten, Inspektionskosten etc.) zu ersetzen.

(4). Streitbeilegung bei Transaktionen

Im Falle von Streitigkeiten während der Transaktion werden beide Parteien diese zunächst gütlich beilegen. Sollte die Verhandlung scheitern, können Sie sich an die Plattform zur Mediation wenden. Die Plattform führt eine faire Mediation auf Grundlage der Bestellinformationen, Leistungsnachweise und weiterer Unterlagen durch. Führt die Mediation zu keiner Einigung, können beide Parteien, wie vereinbart, Klage beim zuständigen Volksgericht am Sitz der Plattform erheben oder den Fall der vereinbarten Schiedsinstitution zur Entscheidung vorlegen.

III.《Spezifikationen des Kundendienstes》

Die „Kundendienstspezifikationen“ definieren klar Umfang, Servicestandards, Vorgehensweise und Verantwortlichkeiten der von dieser Plattform und ihren Lieferanten angebotenen Kundendienstleistungen. Sie konzentrieren sich auf die Deckung gängiger Kundendienstleistungen wie Produktmängel, Rückgaben, Umtausch und Reparaturen, um die berechtigten Rechte und Interessen der Käufer zu wahren. Der Kerninhalt wird im Folgenden erläutert:

(1) Umfang und Dauer des Kundendienstes

  1. Anwendungsbereich: Diese Spezifikation gilt für Kundendienstanfragen, die aus Gründen wie Produktmängeln, Nichteinhaltung der Spezifikationen und Transportschäden bei Transaktionen über die Plattform entstehen. Sie gilt nicht für Probleme, die durch Verschulden des Käufers verursacht wurden (z. B. Fehlbestellung, Verwendung außerhalb des vorgesehenen Verwendungszwecks oder Beschädigung durch unsachgemäße Behandlung).
  2. Servicezeitraum: Der Kundendienstzeitraum ist produktabhängig und beträgt in der Regel sechs Monate nach Abnahme des Produkts (d. h. die „Garantiezeit“). Die Garantiezeit für kundenspezifische Produkte und Produkte für spezielle Branchen (z. B. Industrieanlagen) kann separat zwischen beiden Parteien vereinbart werden und muss in der Bestellung deutlich vermerkt sein.

(2) Kernarten und -prozesse des Kundendienstes

  1. Bearbeitung von Qualitätsmängeln: Sollte der Käufer während der Garantiezeit einen Qualitätsmangel am Produkt feststellen, muss er unverzüglich einen Kundendienstantrag beim Lieferanten einreichen und entsprechende Nachweise wie Produktfotos und Prüfberichte beifügen. Nach Eingang des Antrags antwortet der Lieferant innerhalb von drei Werktagen und prüft den Sachverhalt. Bestätigt sich der Mangel, bietet der Lieferant Lösungen wie Rückgabe, Umtausch oder Reparatur an. Die konkreten Vorgehensweisen werden in gegenseitiger Absprache zwischen beiden Parteien festgelegt. Die anfallenden Kosten (z. B. Versand- und Reparaturkosten) trägt der Lieferant.
  2. Rückgabe- und Umtauschservice: Der Käufer kann eine Rückgabe oder einen Umtausch nur beantragen, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind: (1) Das Produkt weist Qualitätsmängel auf oder die Spezifikationen entsprechen nicht der Bestellung; (2) Rückgabe-/Umtauschanträge müssen innerhalb der Garantiezeit gestellt werden; (3) Das Produkt ist unbenutzt und unbeschädigt, und die Verpackung ist intakt (ausgenommen Sonderanfertigungen). Ablauf von Rückgabe und Umtausch: Der Käufer stellt einen Antrag → der Lieferant bestätigt diesen → der Käufer sendet die Ware zurück → der Lieferant prüft die Ware → Rückerstattung/Umtausch wird bearbeitet. Die Rückerstattung für die zurückgesendete Ware erfolgt innerhalb von 7 Werktagen nach Wareneingang beim Lieferanten, der Umtausch innerhalb von 15 Werktagen nach Wareneingang.
  3. Wartung und technischer Support: Für wartungsbedürftige Produkte (z. B. Industrieanlagen und kundenspezifische Produkte) bietet der Lieferant kostenlose Wartungsleistungen (innerhalb der Garantiezeit) oder berechnet außerhalb der Garantiezeit angemessene Wartungsgebühren nach Vereinbarung. Der Lieferant stellt außerdem den notwendigen technischen Support bereit (z. B. Online-Installationsanleitungen, Schulungen zur Produktnutzung, Fehlerbehebung usw.), um die einwandfreie Funktion des Produkts durch den Käufer zu gewährleisten.

(3) Aufteilung der Aufgaben im Bereich des Kundendienstes

  1. Verantwortung des Anbieters: Der Anbieter ist für den Kundendienst verantwortlich. Er muss den Kundendienst gemäß dieser Spezifikation und der Auftragsvereinbarung erbringen und darf berechtigte Kundendienstanfragen der Nutzer weder ablehnen, verzögern noch oberflächlich beantworten. Kommt der Anbieter seinen Kundendienstverpflichtungen nicht nach, behält sich die Plattform das Recht vor, einzugreifen und die Situation zu regeln, einschließlich, aber nicht beschränkt auf die Einbehaltung der Anzahlung, die Sperrung des Kontos und die Beendigung der Zusammenarbeit.
  2. Pflichten des Käufers: Bei Inanspruchnahme des Kundendienstes muss der Käufer wahrheitsgemäße und vollständige Unterlagen vorlegen und mit dem Lieferanten bei der Klärung des Sachverhalts zusammenarbeiten. Die Ware muss bei Rücksendung ordnungsgemäß verpackt sein, um Folgeschäden zu vermeiden. Treten Produktprobleme aufgrund von Fehlern des Käufers auf (z. B. Fehlbedienung oder Beschädigung durch unsachgemäße Behandlung) oder kommt der Lieferant der vereinbarten Kundendienstleistung nicht nach, ist der Lieferant berechtigt, die Erbringung von Kundendienstleistungen zu verweigern.
  3. Verantwortung der Plattform: Die Plattform ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Kundendienstverpflichtungen durch die Lieferanten, die Entgegennahme von Kundenreklamationen und die Schlichtung von Kundendienststreitigkeiten. Sollte ein Lieferant seinen Kundendienstverpflichtungen nicht nachkommen, kann die Plattform den Käufer bei der Geltendmachung seiner Ansprüche unterstützen oder ihm gemäß den Garantiebestimmungen der Plattform (z. B. dem Kautionssystem) eine entsprechende Entschädigung gewähren.

(4) Streitbeilegung nach dem Verkauf

Bei Streitigkeiten im Rahmen des Kundendienstes bemühen sich beide Parteien zunächst um eine gütliche Einigung. Scheitert die Einigung, kann der Käufer eine Kundendienstbeschwerde bei der Plattform einreichen. Die Plattform vermittelt auf Grundlage von Unterlagen wie Bestellinformationen, Produktprüfberichten und Aufzeichnungen der Kundendienstkommunikation. Sollte auch die Vermittlung scheitern, können beide Parteien die Angelegenheit gemäß den Bestimmungen der „Nutzungsvereinbarung“ gerichtlich oder durch ein Schiedsverfahren klären.

IV. Erläuterung der Kerndokumentenzuordnung

  1. Geltungsbereich: Die „Nutzervereinbarung“ ist eine grundlegende Vereinbarung, während die „Plattform-Transaktionsregeln“ und die „Kundendienststandards“ diese ergänzen. Alle drei Dokumente haben dieselbe Rechtswirkung und regeln gemeinsam die Rechte und Pflichten der Plattform und der Nutzer. Im Falle eines Widerspruchs zwischen den Bestimmungen der drei Parteien haben die Kernbestimmungen der „Nutzervereinbarung“ Vorrang; die widersprüchlichen Teile können im Wege der Verhandlung angepasst werden.
  2. Anwendbare Synergie: Bei der Nutzung der Plattformdienste müssen Nutzer gleichzeitig die Bestimmungen dreier Dokumente einhalten (beispielsweise müssen sie bei der Teilnahme an Transaktionen die in der „Nutzervereinbarung“ festgelegten Qualifikationsanforderungen und die in den „Plattform-Transaktionsregeln“ festgelegten Prozessnormen erfüllen; bei der Inanspruchnahme von Kundendienstleistungen müssen sie die entsprechenden Anforderungen der „Kundendienststandards“ einhalten). Bei Verstößen von Nutzern und Transaktionsstreitigkeiten trifft die Plattform Entscheidungen auf Grundlage der Vereinbarungen in den drei Dokumenten.
  3. Synchronisierung der Änderungen: Die Änderungen der drei Dokumente werden gleichzeitig veröffentlicht, um Konflikte zwischen den Nutzungsbedingungen auszuschließen. Sollte ein Nutzer mit dem geänderten Inhalt eines Dokuments nicht einverstanden sein, muss er die Nutzung der Plattform unverzüglich einstellen; andernfalls gilt die Nutzung als Zustimmung zu allen geänderten Dokumenten.

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