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Viele Ursachen für einen langsam arbeitenden Bagger werden fälschlicherweise der Pumpe zugeschrieben. Das führt oft zu Problemen, denn eine schwache Pumpe lässt sich zwar leicht diagnostizieren, die Reparatur ist jedoch kostspielig. In vielen Fällen verfügt der Bagger zwar über ausreichend Druck, aber nicht über genügend Fördermenge. Bei geringer Last kann die Fördermenge normal sein, sobald die Schaufel jedoch mit dem Erdreich in Berührung kommt, sinkt der Druck rapide. In solchen Fällen ist die Pumpe nur ein Teil des Problems. Weitere Ursachen für die langsame Hydraulik des Baggers müssen in Betracht gezogen werden, wie z. B. Öltemperatur, Pilotsteuerung, Einstellungen der Überdruckventile, Schlauchverstopfungen und interne Leckagen. Das Verhältnis von Hydraulikdruck zu Fördermenge entspricht dem Verhältnis von Kraft zu Geschwindigkeit. Der Druck misst die Kraft, die das System ausüben kann, und die Fördermenge misst die Geschwindigkeit, mit der das Öl durch die Kreisläufe des Systems fließt. Bei der Diagnose einer langsam arbeitenden Baggerhydraulik müssen diese beiden Größen getrennt betrachtet werden, bevor Geld für eine neue Pumpe ausgegeben wird.
Druck ist Widerstand gegen Arbeit. Hebt der Ausleger eines Baggers also eine große Last, steigt der Druck im Hydrauliksystem. Ebenso erhöht sich der Druck, wenn der Arm in sehr harten Boden gräbt oder wenn die Fahrmotoren unter Last bergauf fahren. Zu früh öffnende Überdruckventile, schwache Pumpen mit internen Leckagen und Steuerventile, die die Last nicht halten können, führen zu einer schlechten Leistung des Baggers, selbst wenn der Motor scheinbar normal läuft und die korrekte Leistung erbringt. Deshalb gibt eine Druckmessung allein nicht die vollständige Wahrheit wieder. Ein Durchflusstest der Hydraulikpumpe ist oft erforderlich, wenn die Beanstandung in einer langsamen Zykluszeit und nicht in einem reinen Kraftverlust besteht.
Die entscheidende Frage ist einfach: Fehlt es der Maschine an Kraft, Geschwindigkeit oder beidem? Lässt sich die Schaufel nicht ausfahren, sollte zuerst der Druck geprüft werden. Hebt sich der Ausleger zwar, benötigt aber zu lange, ist der Durchfluss zu überprüfen. Sind beide Mängel vorhanden, kann die Ursache in Pumpenverschleiß, Ansaugbehinderung, zu heißem, dünnflüssigem Öl, einem defekten Überdruckventil, einer Störung des Pilotsignals oder einem Problem in mehreren Kreisläufen liegen.
Ein Problem mit dem Hydraulikdruck eines Baggers macht sich üblicherweise unter Last bemerkbar. Die Maschine bewegt sich auf dem Betriebsgelände möglicherweise normal, hat aber Schwierigkeiten, sobald die Schaufel voll ist. Der Hubarm wird schwächer. Der Einfahrarm greift nicht richtig. Auf einer Rampe kommt die Maschine zum Stillstand. Der Bediener kann die Motordrehzahl erhöhen, aber das Verhalten verbessert sich kaum. Dieses Verhalten unterscheidet sich von einer einfachen Störung durch einen langsamen Arbeitszyklus.
Druckfehler können durch eine verschlissene Pumpe, ein zu niedrig eingestelltes Hauptdruckbegrenzungsventil, ein undichtes Steuerventil, Zylinderbypass, zu geringen Pilotdruck oder zu heißes Öl, das den Dichtungsspalt nicht mehr halten kann, verursacht werden. Eine kurze Manometerprüfung ist hilfreich, sollte aber am korrekten Prüfanschluss und unter den richtigen Betriebsbedingungen durchgeführt werden. Zufällige Druckmessungen führen oft zu weiteren Problemen.
Eine Pumpe kann im Leerlauf einwandfrei funktionieren und dennoch unter Last ausfallen. Käufer sollten bei Auftreten des Problems Messwerte anfordern: im kalten und warmen Zustand, bei Einzelfunktionen, kombinierten Funktionen, Fahr-, Schwenk- oder Hubvorgängen. Fällt der Druck erst nach dem Warmlaufen ab, ist eine interne Leckage wahrscheinlicher. Ist eine Funktion schwach, während die anderen normal funktionieren, kann der Fehler außerhalb der Hauptpumpe liegen.
Probleme mit dem Hydraulikfluss machen sich anders bemerkbar. Der Bagger mag zwar genügend Grabkraft haben, aber der Arbeitszyklus verläuft schleppend. Ausleger heben, Arm ausfahren, Löffel drehen, Schwenken und Fahren können sich alle langsamer anfühlen als erwartet. Im kombinierten Betrieb wird die Verzögerung deutlicher. Hier spart die Diagnose von Hydraulikdruck und -fluss Zeit, denn hoher Druck bedeutet nicht immer, dass ausreichend Öl fließt.
Geringer Förderstrom kann durch Probleme mit der Pumpenfördermenge, Ansaugbehinderungen, verstopften Filtern, verschlissenen rotierenden Teilen, falscher Ölviskosität, zu geringer Motordrehzahl oder einer ungleichmäßigen Fördermengenverteilung im Hauptventil verursacht werden. Ein schwaches Steuersignal kann ebenfalls den korrekten Pumpenhub verhindern. Die Folge ist eine Maschine, die zwar läuft, aber die Arbeitsleistung nicht vollständig erbringen kann.
Ein richtiges Durchflussprüfung der Hydraulikpumpe Vergleicht Durchfluss, Druck, Öltemperatur und Motordrehzahl. Ein fünfminütiger Test einer kalten Maschine kann einen Fehler übersehen, der erst nach einer Stunde Grabenarbeit auftritt. Notieren Sie nach Möglichkeit den Betriebszustand, der den Bagger verlangsamt, und testen Sie anschließend unter ähnlichen Bedingungen. Der Durchfluss im Leerlauf ist hilfreich, aber der Durchfluss unter Last ist in der Regel aussagekräftiger.
Eine sorgfältige Diagnose des Hydrauliksystems eines Baggers beginnt nicht mit einem Angebot für eine neue Pumpe. Sie beginnt mit der Überprüfung von Ölstand, Ölzustand, Filterhistorie, Zustand des Saugschlauchs, Zustand der Entlüftung, Leckstellen und Motordrehzahl. Anschließend können Druck- und Durchflussmessungen mit dem Maschinenmodell und Pumpentyp verglichen werden. Die Reihenfolge ist wichtig, da ein verstopfter Ansaugkanal oder verschmutztes Öl eine Ersatzpumpe genauso schnell beschädigen können wie die alte.
Für Einkaufsteams ist ein detaillierter Bericht nicht die beste Wahl, sondern eine lange Liste von Zahlen. Er sollte vielmehr genau beschreiben, was bei welcher Temperatur und unter welchen Bedingungen geprüft wurde und ob das Problem den Druck, den Durchfluss oder beides betraf. Auch Metallpartikel, Überhitzung, Schaumbildung, Schlauchkollaps, ungewöhnliche Geräusche und die Reaktion der Pumpensteuerung auf die Pilotanforderung sollten erwähnt werden. Genau das macht die Diagnose des Hydrauliksystems eines Baggers so wertvoll, bevor Reparaturkosten anfallen.
Vor dem Ausbau der Pumpe sind folgende Punkte zu prüfen: Ölstand und -viskosität, Ansaugwiderstand, Filterzustand, Steuerdruck, Einstellung des Hauptdruckventils, Ablassmenge des Pumpengehäuses, Leckage im Kreislauf und funktionsspezifischer Druck. Wurde die Pumpe kürzlich ausgetauscht, sind bei der Montage Anschlussanordnung, Drehrichtung, Verzahnungseingriff, Steuerungstyp und Sauberkeit zu überprüfen. Kleine Montagefehler können wie ein schwerwiegender Pumpenausfall wirken.
Ein Austausch ist sinnvoll, wenn Tests mangelhafte Druckstabilität, geringen Durchfluss unter Last, starken Gehäuseablauf, Metallabrieb, starke Riefenbildung oder wiederholte Ausfälle nach einer Reparatur aufzeigen. Für die Modellauswahl können Käufer mit folgendem beginnen: Hydraulikpumpenkategorie und bestätigen Sie anschließend Maschinenmodell, Seriennummernbereich, Teilenummer, Hubraum, Drehzahl, Anschlussanordnung und Steuerungstyp.
Eine 30 bis 35 Tonnen schwere Steinbruch- oder Erdbewegungsmaschine erfordert eine andere Pumpenauswahl als ein kleinerer Bagger. Zum Beispiel die PC350-8M0 ist für den Einsatz mit schweren Baggern konzipiert, während die PC200-8 Ein Austausch ist erforderlich. Ähnliche Symptome bedeuten nicht zwangsläufig, dass die Pumpe identisch ist, der Förderbedarf gleich ist oder das Ausfallrisiko gleich hoch ist. Die PC200-8 ist in Baumaschinenflotten weit verbreitet und wird für Grabenbau, Straßenbau, Fundamentarbeiten, Abbruch, Steinbruchsicherung und allgemeine Erdbewegungsarbeiten mit mehreren Anbaugeräten eingesetzt. Je nach regionaler Spezifikation (PC200-8 oder PC200-8M0) beträgt die Referenzmotorleistung ca. 103–110 kW / 138–148 PS, das Betriebsgewicht ca. 19,8–21,25 Tonnen und das Schaufelvolumen ca. 0,50–1,20 m³. Die KOMSU-Ersatzhauptpumpen sind für die Hydraulikversorgung von Ausleger, Arm, Schaufel, Schwenk-, Fahr- und Hilfskreisläufen ausgelegt. Vor der Auswahl der Pumpe sollte jedoch immer die genaue Bezeichnung M0/Bindestrich überprüft werden.
YIKAN KOMSU Mit über 20 Jahren Erfahrung in der Hydraulikwartung, einer Datenbank mit über 10.000 Fällen, einer 3.000 Quadratmeter großen, automatisierten Produktionsstätte und CNC-Bearbeitungsgenauigkeit von ca. +/- 0,003 mm bietet das Unternehmen ein breites Spektrum an Dienstleistungen rund um Pumpen, Motoren, Steuerventile, Reparatur, Wiederaufbereitung, Musterfertigung und Kleinserienfertigung. YIKAN KOMSU produziert in China gefertigte Hydraulikkomponenten als Ersatz für Komatsu-Maschinen und bietet damit kostengünstige Alternativen zu Originalteilen. Besuchen Sie YIKAN KOMSU auf der bauma China 2026, Stand E2-149, und entdecken Sie unsere Hydraulikpumpen, Motoren, Steuerventile und Ersatzteile für Baumaschinen. Für Käufer, die eine direkte Bezugsquelle ab Werk suchen, bieten wir kompatible Hydraulikkomponenten anhand von Modelldetails, Testergebnissen und Informationen zu den alten Teilen – statt vager Beschwerden über langsame Maschinen. Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte. Lesen Sie diesen Artikel.
Frage 1: Kann ein Bagger einen guten Druck, aber einen geringen Durchfluss haben?
A1: Ja. Die Maschine kann zwar noch eine Last heben, bewegt sich aber langsam. Das deutet in der Regel auf Probleme mit dem Fördervolumen der Pumpe, der Ansaugung, der Öltemperatur, der Motordrehzahl oder den Steuersignalen hin.
Frage 2: Welcher Test hilft, Druck- und Durchflussprobleme zu unterscheiden?
A2: Ein Manometer und ein Durchflusstest der Hydraulikpumpe sollten gemeinsam durchgeführt werden. Durchfluss, Druck, Öltemperatur und Motordrehzahl müssen unter den Betriebsbedingungen, die die Beanstandung verursachen, aufgezeichnet werden.
Frage 3: Wann sollte ein Problem mit der Hydraulik eines Baggers, das zu einer langsamen Fahrt führt, einen Pumpenaustausch erforderlich machen?
A3: Ein Austausch ist wahrscheinlicher, wenn nach grundlegenden Prüfungen weiterhin ein geringer Durchfluss oder ein schwacher Druck besteht und die Inspektion einen starken Gehäuseablauf, Metallspäne, heißes Öl, innere Riefen oder wiederholtes Pumpenversagen zeigt.